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Vom ehemaligen Kloster zum modernen Kulturzentrum

Der heutige Ursulinenhof war von 1679 bis 1968 Kloster des Schulkonvents der Ursulinen in Linz und erste Adresse für die schulische Bildung und (christliche) Erziehung von Mädchen in Oberösterreich. Zur damaligen Zeit – noch vor Einführung der allgemeinen Schulpflicht – eine Pioniertat humanistischen Bildungsdranges.

1968 zogen sich die Ursulinen mangels Nachwuchs und aus wirtschaftlichen Erwägungen von ihrem Standort an der Linzer Landstraße zurück. Die gesamte Klosteranlage wartete auf einen potenten Käufer: Drohend stand die Überlegung im Raum, das Gebäude zu schleifen und ein Großkaufhaus zu errichten. Lange Zeit fiel keine Entscheidung. Die Anlage begann zu verfallen. In höchster Not sanierten 1971/72 das Land, der Bund und die Diözese gemeinsam die wichtigsten Schäden. Es konkretisierte sich dabei die Vorstellung, im öffentlichen Interesse die Anlage ohne Kirche seitens des Landes Oberösterreich zu erwerben und kulturellen Zwecken zuzuführen. Die Kirche selbst sollte in die Obhut der Diözese genommen werden.

Mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages im Jahr 1972 ging das Klostergebäude in das Eigentum des Landes Oberösterreich über. Somit war der Weg frei für eine umfassende Sanierung des Gebäudes mit der Zielrichtung, darin ein Landeskulturzentrum einzurichten. Anfang 1977 waren die Arbeiten so weit abgeschlossen, dass der Ursulinenhof am 21. März feierlich seiner Bestimmung übergeben werden konnte.
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